„Noch viel zu tun“ in Kreuzstetten. Wahlen Vier Kandidaten treten 2020 in Kreuzstetten an: Adolf Viktorik, Judith Rührer, Johannes Freudhofmaier und Wolfgang Fuchs.

Von Roxanna Schmit. Erstellt am 16. Januar 2020 (03:24)
Adolf Viktorik (SPÖ), Johannes Freudhofmaier (ÖVP) und Judith Rührer (Grüne)
zVg

Zur Wahl 2020 treten vier Parteien an: Bürgermeister Adolf Viktorik tritt erneut für die SPÖ an, Johannes Freudhofmaier für die ÖVP, Judith Rührer für die Grünen und Wolfgang Fuchs für die FPÖ.

„Obwohl wir viel gemacht haben, gibt es noch einiges zu tun,“ sagt Viktorik motiviert. Dazu gehören Themen, wie Klimaschutz, Förderung der Nahversorger, medizinische Versorgung und der Erhalt des Gemeinde-Charakters: „Ich wünsche mir, dass der Zusammenhalt bleibt.“ Auch betreubares und junges Wohnen sind ihm ein großes Anliegen.

"Wir müssen als Gemeinde für den Klimaschutz selber etwas tun"

Für ÖVP-Vizebürgermeister Johannes Freudhofmaier „steht der Mensch im Mittelpunkt“. Deswegen wurden drei große Ziele gesetzt: das Miteinander stärken, die Lebensqualität verbessern und den Klimaschutz steigern. Auch die Mobilität in der Gemeinde soll gefördert werden. „Wir müssen als Gemeinde für den Klimaschutz selber etwas tun und nicht warten“, appelliert Freudhofmaier.

Die Grüne Judith Rührer findet die Aufgabe, die Gemeinde mitzugestalten, sehr interessant und wichtig. Ihr Ziel ist es, die Mandate auf vier zu erhöhen. Hauptthemen sind hier die Transparenz sowie die Durchsetzung der grünen Ideen und die Einführung klimabewusster Konzepte. Ein weiteres Anliegen ist die Neugestaltung des Hauptplatzes. „Es braucht Veränderung und dazu muss man Mut haben. Wir wollen die Stimme der Mutigen sein.“

FPÖ-Spitzenkandidat Wolfgang Fuchs macht die gemeinsame Arbeit mit den Fraktionen Spaß, aber es brauche Kontrolle und einen „Vorschlag-Gebenden“. Wichtig für ihn sei die Umsetzung von Bürgerwünschen und Verbesserung der Verwaltung. Auch Klimaschutz sei zentral: Eine falsche Entsorgung belaste die Umwelt, meint Fuchs. „Was du auch immer tust, tu es wohl und bedenke das Ende“, zitiert Fuchs Herodot.