Neue Chefin für die Kleinregion Dreiländereck. Bettina Wessely will als Geschäftsführerin die Gemeindezusammenarbeit stärken.

Von Werner Kraus. Erstellt am 27. Februar 2020 (05:35)
Bettina Wessely ist die zukünftige Geschäftsführerin im Weinviertler Dreiländereck: Thomas Grießl, Rosalia Rahming, Bettina Wessely und Christian Frank.
Werner Kraus

Mit 1. Mai wird die langjährige Geschäftsführerin der Kleinregion Dreiländereck, Rosalia Rahming, in Pension gehen. Sie war von Beginn an, seit dem 1. März 1999, mit dabei und übergibt das Amt am 1. März Bettina Wessely.

In einem Hearing wurde die neue Geschäftsführerin ausgewählt: Sie punktete mit einer reichen touristischen Erfahrung und guten Kenntnissen in den Gremien der Regionalentwicklung und den Förderstrukturen. „So ist ein fließender Übergang von Rosalia Rahming auf Bettina Wessely sehr gut möglich“, betonte Dreiländereck-Obmann Christian Frank aus Herrnbaumgarten.

Wessely bezeichnet sich als eingefleischte Weinviertlerin, die gerne in und für die Region arbeitet, um sie so weiter zu entwickeln. Prägend für sie war die NÖ Landesausstellung in Poysdorf, wo sie in verschiedensten Projekten und Kooperationen einen reichen Erfahrungsschatz sammeln konnte.

Übergreifende Projekte sollen gestärkt werden

Bürgermeister Frank möchte das Dreiländereck zu einer Plattform für Gemeindezusammenarbeit ausbauen. Hierbei gebe es eine große Bandbreite von touristischen Projekten, wie Rad- und Wanderwegen oder Liechtenstein bis hin zu Bereichen der Gemeindeverwaltung. „Es sollen Angebote sein, die man nützen kann, um leistbarer und effizienter zu werden“, erklärte Frank.

Auch der Schwerpunkt Regionalität bei Produkten, sowie die Stärkung der Nahversorgung und das Thema Klimaanpassung sollen gemeinsam im Rahmen des Weinviertler Dreiländerecks forciert werden. Was die Klimaveränderung für den stark ausgebauten Weinbau, den Ackerbau und die Forstwirtschaft bedeutet, gilt es zu klären.

„Bei all diesen Anliegen ist für mich die neue Geschäftsführerin Bettina Wessely eine kompetente und wichtige Partnerin“, sagte Frank. Auch Bürgermeister Thomas Grießl aus Poysdorf wertet die Zukunftsperspektiven sehr positiv.