Felseninseln, Piratenschiff und viel Stimmung. Gelungene Premiere für den „Graf von Monte Christo“ auf der Felsenbühne in Staatz: Im 20. Jahr des Musical-Festivals am Fuße des Staatzer Berges wurde die Kalkklippe zum Insel des Grafen von Monte Christo, moderne LCD-Wände sorgten dafür, dass das Bühnenbild bewegt und flexibel wurden.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 27. Juli 2019 (11:25)

Und sie ermöglichten auch visuelle Effekte, die im herkömmlichen Bühnenbau nicht möglich sind: Hochlodernde Flammen, sich im Wind wiegende Bäume und flatternde Schmetterlinge über einem Gartenteil.

Ausgezeichnet das Ensemble: Darius Merstein-MacLeod als Graf, Anna Burger gab eine wunderbare Mercedes. Ausgezeichnet auch die Bad Boys-Gang, jene Herren, die sich gegen den Grafen in Jugendjahren verschworen hatten: Florian Fetterle, der die Frau des Grafen wollte, Werner Auer, der sein Schiff wollte und Christoph Apfelbeck als korrupter Staatsanwalt, der den Grafen ins Gefängnis steckte.

 Ausgezeichnet auch André Bauer als Mitgefangener Abbé Faria und Michel Postmann als treuer Diener und Freund. Barbara Castka befehligte das Piratenschiff, das Bühnenzauberer Jack Hamal und sein Team mit viel Ideenreichtum zusammengeschraubt hatten.

Weitere Vorstellungen: 1., 2.,3., 8., 9, 10., 16., 17. August, ZUSATZVORSTELLUNG 15. August , jeweils 20:30 Uhr.

Infos: www.felsenbuehne.at

Karten gibt’s im NÖN-Ticketshop: www.noen.at/ticketshop