Grießl: "Zögern und große Unsicherheit bei Bevölkerung". Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner luden 20 Bürgermeister aus allen Bezirken Niederösterreichs, darunter Poysdorfs Stadtchef Thomas Grießl, zu einer Gesprächsrunde ein, um aus erster Hand Erfahrungen aus der Coronakrise in den Gemeinden auszutauschen. Der berichtete über die Probleme der Gastwirte nach der Coronasperre.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 27. Mai 2020 (11:37)
Wie geht es den Gemeinden nach dem Coronashutdown? Poysdorfs Bürgermeister Thomas Grießl, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner.
ÖVP NÖ

„Um ein Stimmungsbild aus den Gemeinden und Städten zu erhalten, war mir ein gemeinsamer Termin mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus allen Teilen des Landes wichtig. Alle Bezirke Niederösterreichs waren von Corona-Fällen betroffen. Einige mehr und einige weniger stark – die Maßnahmen im Kampf gegen das Virus hat jedoch alle gleichermaßen getroffen“, sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Eines eint dabei alle Regionen: Die Gemeinden waren durch die zahlreichen Einkaufs- und Hilfsinitiativen Ersthelfer, wenn es darum gegangen ist, die Folgen der Corona-Krise für die Bürgerinnen und Bürger zu minimieren. Nach den gemeinsamen Anstrengungen in der Gesundheitspolitik gilt es nun weiter zusammenzuhalten, um auch die Herausforderungen am Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft bestmöglich zu überwinden – nur durch Einigkeit und Geschlossenheit auf allen Ebenen schaffen wir ein erfolgreiches Comeback.“

 „Die geschnürten Maßnahmen im Rahmen der Coronakrise haben auf großes Verständnis in der Bevölkerung getroffen“, bilanziert Poysdorfs Bürgermeister Thomas Grießl: „Als Gemeinde mit 100 Bediensteten im Rathaus war diese Zeit eine große Herausforderung für uns alle. Nach der Lockerung der Maßnahmen werden die Gastronomiebetriebe bisher nur schleppend besucht. Grund dafür ist das große Zögern und die Unsicherheit der Bevölkerung.“