Grundstücke: Nie Verfahren anhängig. Groß-Ebersdorf: Grundstücke waren über Jahrzehnte als Bauland gewidmet, ortsübliche Preise bezahlt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 06. Januar 2021 (02:57)
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Korrektur zum Artikel „Bürgermeister stolpert über Grundstücke“ im Jahresrückblick in der Mistelbacher NÖN 53/2020:

Etwaige kolportierte Summen waren nicht der Gewinn, sondern der Verkaufspreis der aufgeschlossenen Grundstücke. In diesen sind die ursprünglichen Anschaffungskosten, Erwerbssteuern, der Wert von Abtretungen für Straßenflächen, Behördenkosten, Parzellierungs- und Aufschließungskosten, die Immobilienertragssteuer in der Höhe von 30 Prozent etc. eingerechnet. Die Grundstücke waren seit 1973 durch Jahrzehnte und ab 2013 wieder zur Gänze als „Bauland“ gewidmet. Für die Anschaffung wurden durch Sachverständige ermittelte Baulandpreise bezahlt. 2015 fand keine Umwidmung statt. Diese erfolgte durch den Gemeinderat 2013. Alle Umwidmungsbeschlüsse der letzten Jahrzehnte erfolgten in Großebersdorf einstimmig, unter Einbindung aller Fraktionen.

Altbürgermeister Josef Krist war bereits 2012 aus allen Gemeindefunktionen ausgeschieden. Das kolportierte Verfahren vor dem Verfassungsgerichtshof betrifft eine gänzlich andere Causa im Industriegebiet Großebersdorf/Eibesbrunn.

Gegen Krist und Hoffinger gab es niemals ein Verfahren, welcher Art auch immer. Die Redaktion bedauert die Fehler im Bericht.