Richtig helfen, wenn ein Auto in den Zug kracht. Rund 40 verletzte Personen mussten bei der diesjährigen Bezirksübung des Rot Kreuz Bezirkskommandos Mistelbach versorgt werden. Trainiert wurde ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einer Eisenbahngarnitur der Regiobahn Weinviertel.

Von Redaktion Mistelbach. Erstellt am 17. Oktober 2019 (08:51)
MAJA Photography

Eine Kollision zwischen einem Fahrzeug und einer Eisenbahngarnitur an einem unbeschrankten Bahnübergang. Zahlreiche verletzte Personen, darunter dutzende Kinder einer Pfadfindergruppe aus Wien. Wenige Minuten nach dem Unfall trifft das Rote Kreuz gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr und dem Einsatzleiter der ÖBB ein. Um im Ernstfall routiniert in der Zusammenarbeit zu sein, trainierte das Rote Kreuz am Samstag, 12. Oktober, unter der Leitung des Bezirkskommandos Mistelbach, genau ein solches Szenario.

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Das Rote Kreuz aus dem Bezirk Mistelbach wurde bei diesem Großeinsatz von den umliegenden Bezirken unterstützt. Somit arbeiteten rund 70 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Roten Kreuzes eng mit 25 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr zusammen. Neben dem Rettungsdienst wurde auch das Kriseninterventionsteam, die realistische Notfalldarstellung und die mobile Leitstelle eingesetzt. Für die Verpflegung sorgte abschließend die Feldküche des Roten Kreuzes Gänserndorf. Insgesamt standen mehr als 15 Rettungswägen sowie zwei Spezialfahrzeuge für Großunfälle für die Patientenversorgung im Dienst.

Das Rote Kreuz bedankt sich bei allen mitwirkenden Organisationen, vorallem der FF Ernstbrunn, die tatkräftig mitübte, für die gute Zusammenarbeit und den lehrreichen Samstag. Ein besonderer Dank gilt der Regiobahn Weinviertel für die Bereitstellung der Eisenbahngarnitur. Ab sofort ist diese wieder bei Erlebniszügen wie dem Nostalgieexpress Leiser Berge im Einsatz.