Stronsdorf will „familienfreundliche Gemeinde“ werden. Gemeinde will das staatliche Gütesiegel erlangen und sucht Ansätze für Verbesserungen.

Von Susanne Bauer. Erstellt am 18. Mai 2019 (04:10)
Viele interessierte und aktive Teilnehmer kamen zum Familienaudit, um hier Wünsche und Ideen für eine familienfreundliche Gemeinde einzubringen.
Susanne Bauer

Die Marktgemeinde Stronsdorf strebt das staatliche Gütezeichen „familienfreundliche Gemeinde“ an – aus diesem Grund fanden zwischen Jänner und April 2019 zwei Workshops im Gasthaus Glaser statt, zu denen die gesamte Bevölkerung eingeladen war.

Beim ersten Termin, moderiert durch eine Mitarbeiterin der NÖ.Regional.GmbH, wurden die Anwesenden zunächst über den Prozess „Audit familienfreundliche Gemeinde“ über Voraussetzungen, Ablauf und etwaige Auszeichnung informiert. Danach setzten sich die Teilnehmer in Gruppen zusammen und bemühten sich, so vollständig wie möglich, die bereits bestehenden Angebote für Groß und Klein, Alt und Jung in der Großgemeinde aufzulisten.

Darauf aufbauend entstanden bereits Ideen über Verbesserungen oder aber auch Ergänzungen. Beim zweiten Treffen, welches ebenfalls wieder sehr gut besucht war, wurden Ideen und Wünsche in den Kleingruppen ergänzt, sowie nach Dringlichkeit und Realisierbarkeit bewertet. Am Ende der Veranstaltung arbeiteten die Teilnehmer noch einige der wichtigsten Maßnahmen für die nächsten Jahre detaillierter aus, sodass hier eine Grundlage für den Gemeinderat geschaffen werden konnte.

Um die Auszeichnung zu bekommen, müssen mindestens drei Maßnahmen aus drei verschiedenen Lebensphasen in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden. Bürgermeisterin Karin Gepperth: „Ich freue ich sehr über die großartige Beteiligung und die Vielzahl der entstandenen Ideen und bedanke mich bei allen, die mitgeholfen haben.“