Ehrenzeichen, Kübelspritze und Hydrant. Hans Rernböck, Alt-Abschnittskommandant, Alt-FF-Kommandant und Bundesfeuerwehrrat feierte seinen 60er.

Erstellt am 22. Oktober 2016 (22:32)

Er gilt als einer der ganz Aktiven: Hans Rernböck, seit 44 Jahren im Feuerwehrdienst, Kommandant der Wehren Traundfeld und später Hochleithen, Verbandskommandant der Betriebsfeuerwehren Wien und Vorsitzender der Österreichischen Betriebsfeuerwehren feierte seinen 60. Geburtstag. Wo? Im FF-Haus Hochleithen, das unter seiner Ägide errichtet wurde – wo sonst.

Hochleithens FF-Kommandant Rudolf Weigl weiß um die Qualitäten seines Amtsvorgängers: „Über’n Hansi könnte man fünf Stunden reden und wär immer noch nicht fertig!“  Als Bestätigung war zur Feier gekommen, was im Feuerwehrbezirk Rang und Namen hat: „Ist ja fast schon wie beim Bezirksfeuerwehrtag“, fand Bezirkshauptmann Verena Sonnleitner. Als Gratulant kam auch ihr Vorgänger: Alt-Bezirkshauptmann Gerhard Schütt erzählte, wie er Rernböck kennen gelernt hatte – „Aber mehr erzähl ich nicht mehr!“, versicherte Schütt. 

Mensch mit Handschlagqualität

Gekommen waren auch die beiden Landtagsabgeordneten Manfred Schulz und Kurt Hackl: „Du bist ein Mensch mit Handschlagqualität – du fällst nicht um!“, schätzt er den Jubilar als Mensch und Freund. Was auch Landes-FF-Kommandant Dietmar Fahrafellner bestätigte: „Menschen deines Kalibers gibt es nicht viele auf der Welt!“

Auf die Aufzählung seiner Verdienste wollte der FF-Chef aber verzichten: „Eine Laudatio können’s halten, wenn ma tot sind, das brauch ma heute nicht!“ Als Überraschung überreichte er eine Florian-Statue und das Verdienstzeichen erster Stufe des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes.

Mit einem Schnapsfassl und einen Originalhydranten stellten sich die FF-Kameraden bei ihrem Alt-Kommandanten ein. Der war schlichtweg fassungslos: „Mir fehlen die Worte!“ Für seine Gattin Anna, die ihm während all der Jahre den Rücken für seine Tätigkeiten freigehalten hatte, gab es einen Strauß roter Rosen: „30 – für jedes Jahr eine!“, sagte der gerührte Alt-Kommandant. Von den Gästen gab es dafür minutenlange Standing Ovations.