„Zustellhorror“: Post verspricht personelle Verstärkung

Erstellt am 02. August 2022 | 09:30
Lesezeit: 2 Min
Post Symbolbild
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Foto: privat
Betroffene Haushalte in Hautzendorf beklagen „Postzustellhorror“, Briefe kommen nur einmal pro Woche.
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Nachdem es bereits im vergangenen November massive Probleme bei der Postzustellung in Hautzendorf gab ( wir berichteten ) hat sich das Problem erneut eingestellt. „Seit drei Wochen herrscht in Hautzendorf wieder der totale Postzustellhorror“, klagt eine Betroffene. „Wir bekommen einmal in der Woche Post – wenn wir Glück haben. Weiters ist der Paketzusteller unfähig, Pakete richtig zuzustellen“, ärgert sich die Hautzendorferin.

Trotz Abstellgenehmigung und trotz Anwesenheit habe sie ein Email erhalten: „Paket nicht zustellbar, da keiner anwesend ist.“ Zudem würden die Pakete in Schleinbach hinterlegt, und nicht im Gemeindeamt, das auch die Poststelle ist.

Bei Anrufen beim Servicecenter wird laut der Betroffenen gesagt, die Beschwerde würde an die Zustellbasis weitergeleitet, „aber ändern tut sich überhaupt nichts“, ärgert sich die Hautzendorferin. Die Poststelle in Wolkersdorf sei nicht direkt zu erreichen, weil es angeblich kein Telefon gibt. „Ich persönlich finde dieses Service von der Post mehr als eine Frechheit“, sagt die Betroffene: „Die Ausreden wie Corona und Krankenstände kann ich auch nicht akzeptieren!“

„Derzeit haben wir in Hautzendorf leider mit einigen Krankenständen in der Haupturlaubszeit zu kämpfen, dadurch kommt es zu Verzögerungen in der Zustellung“, sagt Post-Sprecher Markus Leitgeb. „Wir sorgen aber dafür, dass zumindest jeden zweiten Tag alle Sendungen an allen Adressen zugestellt werden.“ Er verspricht, dass die Post mit Montag wieder personelle Verstärkung vor Ort habe, „damit sollten wir wieder die gewohnte und zurecht erwartete Zustellqualität anbieten können.“

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