Drei Ensembles als Hörgenuss in Ladendorf. Musikverein, Kirchenchor und Musiknachwuchs „Windkids“ begeisterten Zuhörer.

Von Claudia Mimlich. Update am 19. November 2019 (11:39)

Bis auf den letzten Platz belegt war das Gemeindezentrum Ladendorf am 16. November beim großen Herbstkonzert, bei dem sowohl die „Windkids“ als auch der Kirchenchor und der Musikverein das abwechslungsreiche Programm bestritten.

Die „Windkids“ eröffneten den Abend, davor ließ es sich Kapellmeister Norbert Schmiedbauer nicht nehmen zu verkünden: „Wir sind voller Stolz, dass die „Windkids“ einen großen Zulauf an Mitgliedern erfahren haben.“ Elf Kinder haben sich im letzten Jahr angeschlossen, sodass die „Windkids“ zu einem 22-köpfigen Orchester anwuchsen. Die musikalische Leistung der Kids unter der Leitung von Andrea Zohmann beeindruckte das Publikum außerordentlich und es sparte dementsprechend nicht mit Applaus.

"Die Besucher waren so begeistert"

Nach einem kurzen Bühnenumbau formierte sich der Kirchenchor Ladendorf unter Leitung von Yvonne Wimmer auf der Bühne und führte durch ein musikalisches Potpourri von ganz unterschiedlichen Komponisten. Von Wolfgang A. Mozart über Hubert von Goisern bis hin zum Weinviertler Tonkünstler Chris Heller reichten die vom Chor großartig interpretierten Musikstücke. Die Besucher waren so begeistert, dass der Chor die Bühne nicht ohne Zugabe verlassen durfte.

Im zweiten Teil präsentierte sich der Musikverein Ladendorf mit zeitgenössischen Werken, darunter ein Werk des jungen Staatzers Daniel Muck, dessen musikalische Karriere einst als Schüler in der Musikschule Staatz begann, steil bergauf ging und ihm in den folgenden Jahren viele bedeutende Musikpreise auf der ganzen Welt einbrachte. Das begeisterte Publikum forderte auch nach diesem letzten Teil des Konzerts vehement Zugaben vom Orchester, das den Wunsch gerne erfüllte.