Glasscherben in Blumenkisteln gefährlich?. In den Blumenkisterln der westlichen Zaya-Brücke sind große Glassplitter zur Abwehr tierischer Vandalen platziert. NÖN-Leser sieht in den Scherben eine Gefahr für Passanten.

Von Gerhard Brey. Erstellt am 11. Juni 2021 (04:21)
NOEN

Acht gepflegte Blumenkisterln zieren die westliche Brücke über die Zaya, die Wilfersdorf mit Hobersdorf verbindet. Seit Jahren wird der Blumenschmuck von einer Anrainerin betreut, gegossen und bestens gepflegt.

Damit die Blumenkisteln auf der Zayabrücke (unten) nicht von Getier vernichtet werden, sind Glasscherben in die Kistchen gesteckt – ziemlich gefährlich für Passanten, findet ein NÖN-Leser.
Gerhard Brey, Gerhard Brey

Da kommt es auch vor, dass irgendwelches Getier die Kisten ausräumt, die Erde auf den Boden wirft und damit auch Teile des Blumenschmucks vernichtet. Um das abzuwenden, werden die Blumenkisterln von der Betreuerin mit Glasscherben von beachtlicher Größe erfolgreich vor der „Vernichtung“ geschützt. Doch diese Scherben bedeuten leider auch eine Gefährdung für Passanten.

Bisher keine unglücklichen Vorkommnisse

„Kleine Kinder oder auch mal ein älterer Mensch oder ein leicht illuminierter Heurigenbesucher, der sich an so einem Kisterl anhält, könnte sich an diesen furchteinflößenden Glasscherben ordentlich verletzen“, findet ein NÖN-Leser.

Bisher ist alles ja gutgegangen und Verletzte hat es noch nicht gegeben, rechtfertigt sich die Blumenkisten-Betreuerin. Ob sie künftig zu einer anderen Barriere gegen das Getier greifen wird, eventuell einem Hasengitter, wollte sie auf NÖN-Anfrage noch offenlassen.