Gaby Bachmayer vom Dechanthof: „Es hält sich die Waage“. Gaby Bachmayer über die Abhängigkeit des Tierheimes Dechanthof von der Unterstützung der Bevölkerung.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 03. Februar 2021 (03:56)
Gaby Bachmayer über die Abhängigkeit des Tierheimes Dechanthof von der Unterstützung der Bevölkerung.
NÖN

NÖN : Wie ist Ihre Arbeit im Tierheim Dechanthof durch den Lockdown eingeschränkt?

Gabriele Bachmayer:  Momentan sind unsere Mitarbeiter, wie schon im März letzten Jahres, in Kurzarbeit. Die Tiervergabe funktioniert bei uns gerade auch nur durch Termine, weil wir vermeiden wollen, dass zu viele Menschen auf einmal auf dem Gelände sind.

Wie steht es um die Spendenbereitschaft in der Krise?

Bachmayer : Da sind wir im Moment natürlich eingeschränkt. Die Hoffeste, durch die wir einiges einnehmen, können wir jetzt nicht durchführen, da fallen die Einnahmen weg. Aber die Leute spenden dafür sehr viel, das hält sich also die Waage. Ein Herr hat Stöpsel von Plastikflaschen gesammelt und die dann zum Recyceln gebracht - das Geld hat er dem Dechanthof gespendet.

Was sagen Sie zu dem gesteigerten Bedürfnis nach Haustieren im Zuge des Lockdowns?

Bachmayer : Wir kontrollieren sowieso immer genau, wohin wir unsere Tiere abgeben. Wenn jemand sagt, dass er zuhause arbeitet und sich deswegen gut um das Tier kümmern kann, dann fragen wir auch immer nach, wie lange das denn noch so bleibt, oder ob das nur noch ein paar Monate so ist.

Welche Tiere sind im Moment besonders nachgefragt?

Bachmayer : Generell wollen sich im Moment viele Leute ein Tier holen, die früher schon mal eines hatten. Besonders oft wollen sich Leute im Moment Katzen anschaffen, weil sie viel zuhause sind und so die Eingewöhnung einfacher ist.