Kultakomben feiern 20-jähriges Bestehen. Der Kulturverein will den Besuchern ein ganzjähriges Kulturprogramm aus der gesamten Gemeinde anbieten.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 11. August 2019 (03:34)
Isabell Schatz
Lisi Sikora gehört zu den Stammgästen in Staatz: Am 3. September ist sie wieder einmal in der Heimat und in den Kultakomben.

Im September wird das 20-Jahr-Jubiläum des Kulturzentrums Staatz mit einem Drei-Tages-Fest (20. bis 22. September) gefeiert, denn im Herbst 1999 wurde die Idee eines den Staatzer Berg umgreifenden Kulturvereines geboren.

Dieser Geburtstag fällt nicht zufällig mit dem Jubiläum der Staatzer Musical-Aufführungen auf der Felsenbühne zusammen. Denn Horst Obermayer, zu dieser Zeit Kapellmeister der Jugendkapelle Staatz und umtriebiger Kulturmensch, hatte die Idee für Besucher ein Ganz-Jahres-Programm anzubieten. Schauplatz sollte der soeben erst wiederentdeckte Schlosskeller sein. Und weil die Kunst hier unterirdisch ging, wurde der Name „Kultakomben“ geboren.

Große Schar an Stammgästen

Neben eigenen Veranstaltungen sollte auch das restliche Staatzer Kulturleben gemeinsam vermarktet und beworben werden. Gleichzeitig sollte die Bühne gerade für junge Künstler eine der im Weinviertel so raren Auftritts-Möglichkeiten bieten. Mittlerweile sind die Kultakomben ein gerne und immer wieder besuchtes Podium mit einer großen Schar an Stammgästen.

Ganz eng verbunden mit der Staatzer Kultur ist eine Künstlerin, die den Herbst-Reigen der Kultakomben eröffnet. Elisabeth „Lisi“ Sikora, am Fuße des Staatzer Berges aufgewachsen, tollte schon als Kind auf der Felsenbühne herum. Die Lust an der Bühne brachte sie dazu, Musical zu studieren, und heute spielt und singt sie auf großen deutschen Musical-Bühnen.

Doch ihre Heimat hat sie nicht vergessen. Am 3. September wird sie um 19.30 Uhr ihr neuestes Programm bringen, einen bunten Streifzug durch ihr bisheriges künstlerisches Schaffen. www.staatz.at