„Verruckt“ & lustig: Gregor Seberg in Herrnbaumgarten. Puls4 startet eine neue Comedy-Serie, bei der Gregor Seberg 48 Stunden in einer Gemeinde verbringt.

Erstellt am 20. September 2016 (08:13)

Der Privatsender Puls4 startet mit Gregor Seberg ein Kabarettprogramm der besonderen Art. Unterhaltung pur ist dabei garantiert. Allerdings ist diese Kabarettform für Seberg auch eine echte Herausforderung, hat er doch noch zwei Tage vor der Vorstellung keine Ahnung, was er seinem Publikum auf der Bühne bieten wird.

Und das geht dann so: Seberg kommt in eine Gemeinde und macht sich ein Bild von den Menschen dort und von lokalen Besonderheiten, die es wert sind öffentlich auf der Bühne besprochen zu werden. Das heißt, das Programm entsteht erst mit den Menschen, die er auf seiner zweitägigen Tour durch den Ort kennenlernt oder Ereignissen, die er dabei erlebt.
Start der sechsteiligen Sendereihe war im Weinviertel, in der verruckten Gemeinde Herrnbaumgarten.

Verruckt deshalb, weil sich die Gemeindebürger schon seit Jahren vorgenommen haben, die Welt aus verruckten, also anderen Perspektiven als so allgemein üblich, zu betrachten und aus dieser Sicht zu erklären.

Das war auch für Seberg neu, aber eine Herausforderung, die er gerne annahm. Das Kabarettprogramm, das er dann etwa eineinhalb Stunden auf die Bühne im Langer-Stadl stellte, riss alle Besucher mit und belohnte den Kabarettisten mit Lachstürmen.

In der Fernsehfassung werden die wichtigsten Bühnenszenen auf dreißig Minuten verdichtet und auch die Recherche-Erlebnisse im Ort werden - analog zu den Bühnenszenen - ausgestrahlt.

Fernsehtipp: Start der Sendung ist am Dienstag, 27. September um 21.15 Uhr.