Drei unter den Besten bei der "Garten Tulln". Siegfried Denner und die Schodl-Zwillinge wurden für ihr Riesengemüse ausgezeichnet.

Von Werner Kraus. Erstellt am 09. Oktober 2019 (12:50)
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Beim Garten Tulln-Wettbewerb schnitten die Kleinhadersdorfer gut ab: Sie holten sich mit einer Sonnenblume einen Doppelstaatsmeister und einen siebenten Platz bei den Kürbissen: Silvia Schodl, Manfred Leisser, Franz Schodl, Sabine Lenk, Siegfried Denner, Silvia Denner, Thomas Grießl, Bernd Kolo, Otto Zeller, Josef Schodl und Daniela Schuhböck.

Samstag und Sonntag herrschte Feierstimmung im Ort: Siegfried Denner kam mit zwei Staatsmeistertiteln für seine Sonnenblumen von der Garten Tulln nach Hause und die Schodl-Zwillinge verbesserten sich bei den Kürbissen vom 11. Platz im Vorjahr auf den siebenten.

Die große Sonnenblume und die Kürbisse wurden dann am Sonntag beim Keller am Dorfplatz zur Präsentation aufgestellt. Mit einem Picknick am Nachmittag ging die Siegesfeier mit Stadträtin Sabine Lenk, Bürgermeister Thomas Grießl, Pfarrer Bernd Kolo und vielen Freunden weiter. Besonderer Dank gebührte Otto Zeller aus Föllim, der den Gemüsezüchtern sein Glashaus zur Verfügung gestellt hat.

Denners Sonnenblume ist größer als eine Pizza

Für die 6,22 Meter hohe Sonnenblume musste zuletzt sogar eine Scheibe aus dem Glashausdach herausgenommen werden. Mit 60,5 Zentimetern Durchmesser hatte Denner auch die größte Sonnenblumenrose. „Geholfen haben mir schon das große gärtnerische Wissen von Otto Zeller und mein Telefonjoker aus Kärnten“, erzählt Denner. Im kommenden Jahr möchte er den Österreichrekord mit derzeit 6,33 Metern brechen.

Bürgermeister Grießl gratulierte dem Doppelstaatsmeister und den Schodl-Zwillingen zu den Erfolgen. Auch Franz und Josef Schodl haben sich für nächstes Jahr wieder großes vorgenommen und wollen unter die drei besten Österreichs kommen. Heuer waren die Kürbisse grundsätzlich etwas kleiner und so waren die 325 Kilo für den siebenten Platz ausreichend. Nur der Sieger stach mit seinen 723 Kilo heraus.

Auch die Frauen haben sich Großes vorgenommen. Da ja die Kleinhadersdorfer die „Krauterer“ genannt werden, wollen sie sich im kommenden Jahr um das größte Krauthappel Österreichs bemühen und ein Fest veranstalten.