Sanierungsgemeinde Rabensburg: Land prüft doppelt. Als Sanierungsgemeinde muss Rabensburg ganz genau auf die Ausgaben achten. Schwerpunkt: Wege.

Von Gerhard Brey. Erstellt am 15. Januar 2021 (03:41)
Bürgermeister Wolfram Era-sim (SPÖ): Landesmittel werden gebündelt.
zVg

Rabensburg hat als Sanierungsgemeinde aufgrund eines großen Nachholbedarfs von notwendigen Strukturmaßnahmen einen besonderen Stand, was die Budgetplanung betrifft. Landeshilfe und größte Sparsamkeit sind deshalb seit Jahren notwendig, um finanziell in absehbarer Zeit – ohne Unterstützung durch das Land – alle Aufgaben einer Gemeinde zu erfüllen.

Als besonders wichtiges Projekt für 2021 bezeichnete Bürgermeister Wolfram Erasim (SPÖ) die Straßen- und Gehwegeinstandsetzung: „Seitens der Aufsichtsbehörde wurden der Marktgemeinde Rabensburg bisher jährlich 30.000 Euro für Instandsetzungen von Straßen und Gehwege genehmigt, die dafür zur Verfügung stehen werden.“

„Ansonsten ist in Rabensburg weiterhin eisernes Sparen angesagt, was auch zwei Mal jährlich seitens des Landes NÖ überprüft wird.“ Wolfram Erasim (SPÖ), Bürgermeister

Im Rahmen des Kommunalinvestitionspaketes 2020 (KIP 2020) wurden für die Marktgemeinde Rabensburg 116.261,37 Euro bereitgestellt. Mit diesen Mitteln werden 50 Prozent der Investitionskosten gefördert. Es sollen jetzt die bisher jährlich genehmigten 30.000 Euro auf vier Jahre (2020-2023) gebündelt werden, um mithilfe des kommunalen Investitionsprogrammes KIP 2020 im Jahr 2021 wichtige Gehwegs- und Straßeninstandsetzungsarbeiten durchzuführen.

Konkret sollen der Gehweg in der Bahnstraße und der Feinasphaltüberzug in der Josef Zaniat-Straße und in der Karl Schön-Straße instandgesetzt werden. Diese Vorgangsweise wurde von der Aufsichtsbehörde genehmigt und am 16. Dezember 2020 einstimmig im Gemeinderat beschlossen.

Bürgermeister Erasim: „Ansonsten ist in Rabensburg weiterhin eisernes Sparen angesagt, was auch zwei Mal jährlich seitens des Landes NÖ überprüft wird.“