Andrang ist schlecht planbar. Über den Ansturm auf die Coronatests im Bezirk.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 10. Februar 2021 (04:39)

Wartezeiten von über einer Stunde auf einen Nasenabstrich für einen Corona-Antigentest und langes Anstellen: Die Nachfrage ist zu Spitzenzeiten enorm. Während die Abendtermine gestürmt werden, geht es vormittags hingegen meist gemütlicher zu.

Das Grundproblem: Die Gemeinden wissen nicht, wann wie viele Testungswillige zu erwarten sind und irgendwann sind auch Platz- und Personalreserven ausgeschöpft, um kurzfristig reagieren zu können.

Die derzeitige Teststrategie in NÖ sieht vor, dass Testungswillige niederschwellig und ohne viel Bürokratie, auch ohne Voranmeldung, einfach beim Test auftauchen können.

Grundsätzlich ein guter Ansatz. Die langen Warteschlangen zeigen aber, dass ein Mindestmaß an Regulierungen doch sinnvoll wäre. Gäbe es eine 200 Meter lange Warteschlage vor einem Geschäft oder Eislaufplatz, wäre der Aufschrei groß. Aber weil sie bei einer Coronatestung entsteht, ist‘s den Verantwortlichen egal.