Augen und Ohren zudrücken. Sandra Frank über umsichtige Veranstalter, denen Steine in den Weg gelegt werden.

Von Sandra Frank. Erstellt am 22. Juli 2014 (07:59)

Die beliebten „Festln“, die die Jugendlichen im Sommer gern besuchen, sind in Mistelbach sehr dünn gesät. Obwohl die Jugend ständig mehr Angebot für ihre Zielgruppe fordert, ist die Freibaddisco das einzig große Event in der Stadt, welches auf das Partyvolk ausgerichtet ist. Die Besucherzahlen beweisen, dass die Jugend das Angebot gerne nutzt.

Beschwerden hagelte es in den letzten Jahren trotzdem: Manchen Mistelbachern war es zu laut. Darum hielten sich die Veranstalter ganz genau an die vorgeschriebene Lautstärkengrenze. Dem DJ und auch den Partygästen war das zu leise. Polizei und Bürgermeister sind aber zufrieden, die Party soll in den Händen der derzeitigen Veranstalter bleiben.

Mit ihnen wurden Menschen gefunden, die bereit sind, etwas für die Jugend zu tun. Die bereit sind, die ganze Vorbereitungsarbeit auf sich zu nehmen. Und die bereit sind, sich mit den Anliegen ihrer Partygäste aber auch mit jenen der Anrainer auseinanderzusetzen. Solch engagierten Menschen sollte man keine Steine in den Weg legen und einmal ein oder beide Auge(n) zudrücken, wenn es in einer Nacht im Jahr lauter als gewöhnlich ist.