Ausgefallenes bieten. Michael Pfabigan über die Zukunft der Mistelbacher Einkaufsnächte. Ob lange Einkaufsnächte immer noch das allein glücklich machende Rezept zum Pushen der Umsätze in Stadtzentren sind?

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 17. Juni 2014 (23:59)

Ob lange Einkaufsnächte immer noch das allein glücklich machende Rezept zum Pushen der Umsätze in Stadtzentren sind? Mistelbachs Citymanager Erich Fasching ist da skeptisch. Trotzdem wird (noch) nicht mit der Tradition der Einkaufsnächte gebrochen: Sie werden von Teilen der Wirtschaft gewünscht.

Am Wochenende ging die Sommer-Einkaufsnacht über die Bühne. Positiv formuliert: Man konnte shoppen, ohne dass einem jemand auf die Zehen trat. Die Frequenz war matt (übrigens auch in der M-City), die Umsätze branchenmäßig durchwachsen.

Ein mögliches Konzept für die Zukunft wird im Herbst ausprobiert: „Frühshoppen“ soll die Stadt schon am Vormittag beleben und neue Impulse bieten. Denn, so heißt es aus der Kaufmannschaft: Einkaufsnächte machen eh schon alle. Gute Ideen sind gefragt, wenn Mistelbach beim Rennen um die Kunden die Nase vorne haben will.