Die Mischung macht’s. Über die Entwicklung bei Mistelbach und Wolkersdorf.

Von Dominik Siml. Erstellt am 13. Juni 2019 (01:00)

Mistelbach und Wolkersdorf sind auf einem richtig guten Weg. Die beiden bezirkshöchsten Vereine haben sich in der 2. Landesliga Ost etabliert – und das mit mittlerweile jeder Menge Jugend im Gepäck.

Ein Team voller eigener Youngster darf man bei aller Euphorie trotzdem nicht erwarten. Einerseits braucht es Führungsspieler, um das zu tun, was der Name schon impliziert: führen, vorangehen, Erfahrung einbringen. Sind Youngsters so gut, selbst das schon auf den Platz zu bringen, klopfen nämlich eher früher als später Teams von oben an. Nachzufragen bei den Ex-Mistelbachern Fellner und Kautz oder im ak tuellen Fall beim Wolkersdorfer Niklas Mikulanec.

Außerdem ist die 2. Landesliga keine Liga, wo man so einfach zum Stammpersonal gehört. Wie die dritte und vierte Leistungsstufe wird auch die fünfte längst mit Akademiespielern, die den Sprung ganz oben nicht schaffen, gespült. Das heißt: Die Ligen weisen immer mehr Vereine mit gut ausgebildeten Akteuren auf, was für die Teams mit vielen eigenen Spielern heißt, dass die Anforderungen natürlich größer werden.

Deshalb machen es sowohl der FCM als auch der SCW seit Jahren gut. Die Jugendarbeit ist toll und der Blick, immer neue, gute junge Talente zu entdecken, ist geschärft.