Die Lage wurde noch schlimmer. Über die misslungene neue Mistelbacher Ampelschaltung.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 18. November 2020 (04:42)

Mit den Ampeln ist es ein G‘frett. Das wissen wir von der Corona-Ampel und das zeigt sich einmal mehr bei der neuen Ampelschaltung an der Mistelbacher Frohnerkreuzung.

Perfekt war die meistbefahrenste Kreuzung der Stadt nicht geregelt: Manche Abbieger konnten den Kreuzungsbereich erst bei tiefrot verlassen, andere wurden von Geradeaus-Fahrern schlichtweg abgeschossen. Die Frohnerkreuzung ist sicher auch die unfallträchtigste Kreuzung in der Stadt.

Das wollten die Verkehrsexperten des Landes NÖ ändern und schufen eigene Ampelphasen für die Abbieger. Mit dem Effekt, dass sich der Verkehr bis in die Oberhoferstraße hinter dem Hauptplatz zurückstaut. Denn jetzt sind die Ampelphasen so kurz, dass nur wenige Autos bei Grün über die Kreuzung kommen.

Fazit: Gut gemeint, schlecht gemacht. Und den Ärger der neuen Ampelschaltung kassiert die Stadt. Nur hat die von Anfang an vor Neuschaltungen gewarnt.