Kostenbeitrag ist kein Bemmerl. Über Gemeinden, die sich den RK-Neubau gerne sparen würden.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 03. Juni 2020 (05:36)

In Mistelbach soll eine neue Bezirksstelle für das Rote Kreuz gebaut werden – und die Gemeinden des Rot-Kreuz-Bezirks sollen mitfinanzieren. Schließlich sieht das der Gesetzgeber so vor.

Aber drei Gemeinden aus dem Dreiländereck und eine aus der Region um Mistelbach wollen (vorerst) nicht mitzahlen. Die Weigerung lag schon in der Zeit vor Corona, die Finanzierbarkeit der Geldwünsche des Roten Kreuzes wird auch nach den pandemiebedingten Ausfällen bei den Gemeindeeinnahmen nicht leichter werden.

Von welchen Summen sprechen wir? Pillichsdorf wird 25.600 Euro zahlen, Großengersdorf 33.000 Euro, Kreuzstetten 34.000 Euro. Sie zahlen. Für kleine Gemeinden trotzdem kein Bemmerl. Zumal bei damit auch der Erhalt der eigenen Ortsstelle nicht garantiert wird. Bezirksstellenleiter Clemens Hickl spricht von guten Gesprächen mit den noch zögernden Gemeinden. Im Endeffekt wird die entscheidende Frage sein, woher die Gemeinden das nötige Geld bekommen.