Willkommene Gegenargumente. Über das politische Hickhack um das Projekt LaaPlus.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 14. Oktober 2020 (05:01)

Stimmt schon: Die selbst gesetzten Fristen rund um das Multifunktionszentrum LaaPlus wurden nicht eingehalten. Die Umwidmung hätte schon seit 1. Oktober fertig sein sollen, stattdessen wurde sie zehn Tage später erst im Gemeinderat beschlossen. Und die Gesellschaften, die den Bau abwickeln sollen, sind auch noch nicht gegründet. Bis zur nächsten Gemeinderatssitzung soll das nachgeholt werden. Dann wird auch der Kaufvertrag für die Grundstücke beschlossen. Die Coronapandemie machte Rathaus und Investoren einen Strich durch ihren Zeitplan.

Was bedeutet das für LaaPlus? Nichts, außer dass es allenfalls etwas später fertig wird. Wobei ohnehin offen ist, wann das Projekt fertig sein soll.

Für die oppositionelle Bürgerliste proLAA war das die Gelegenheit, Gründe zu finden, warum man dagegen sein kann: zum Schutz des Zentrums, einzelner Anrainer und der eigenen Möglichkeit, gegen ein Projekt der ÖVP zu sein.