Hinten muss die Null stehen. Nicht wenige zählten den SC Wolkersdorf vor der neuen Saison in der 2. Landesliga Ost zu den Abstiegskandidaten. Nicht zu Unrecht! Die Elf von Trainer Andreas Klein war in den letzten drei Spielzeiten eher in den unteren Tabellenregionen zu finden.

Erstellt am 04. Oktober 2011 (00:00)
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Nicht wenige zählten den SC Wolkersdorf vor der neuen Saison in der 2. Landesliga Ost zu den Abstiegskandidaten. Nicht zu Unrecht! Die Elf von Trainer Andreas Klein war in den letzten drei Spielzeiten eher in den unteren Tabellenregionen zu finden.Zudem verließen vor Beginn der Saison einige verdiente Spieler den SCW oder beendeten ihre Karrieren. Auf dem Transfermarkt lief es nicht nach Wunsch. Zwei Spieler, die bereits ihre fixe Zusage gaben, machten im letzten Moment doch noch einen Rückzieher.

Mit einem überraschenden 0:0 zum Saisonstart gegen den haushohen Meisterschaftsfavoriten Mannsdorf startete die Klein-Elf aber einen Erfolgslauf. Die Sache in Wolkersdorf bekam eine Eigendynamik. Viele junge Spieler aus den eigenen Reihen entwickelten sich schneller und besser als erwartet. Einige alte Recken, allen voran Torhüter Stefan Schellner, kitzeln noch einmal das Letzte aus sich heraus. Das Entscheidende in Wolkersdorf ist aber, dass Trainer Andreas Klein erkannte, wo die Stärken und wo die Schwächen seiner Mannschaft liegen und ihr ein entsprechendes taktisches Korsett verpasste. Das Grundcredo: Wer hinten kein Tor bekommt, kann schon mal nicht verlieren. Vier Gegentreffer in acht Spielen sind aller Ehren wert. Nach einem Jahr Eingewöhnungsphase vertrauen die Spieler darauf und fahren dafür gegenwärtig die Ernte ein.

b.schiesser@noen.at