In Muttis und Vatis Fußstapfen. Über Franz „Pudding“ Augustin und seine Verdienste.

Von Dominik Siml. Erstellt am 13. Januar 2021 (00:13)

„Mutti und Vati“ sind beim FC Mistelbach Legenden und im ganzen Weinviertel bekannt. Die Martin-Eheleute haben ihr Leben dem Verein verschrieben und waren – bis zum traurigen Ableben von Robert Martin sen. 2018 – stets für alle da. Sie halfen überall mit, wo es nur ging. Ihr einzigartiges Wesen machte sie so sympathisch.

Selbiges trifft auf Franz „Pudding“ Augustin zu. Der Masseur, mittlerweile seit 30 Jahren in dieser Funktion beim Verein, glänzt mit seinem trockenen Schmäh, seiner zurückhaltenden Art und seinem offenen Ohr. Kaum verwunderlich, dass Pudding von „keinerlei Problemen mit Spielern“ berichtet, denn im Weinviertel wird es keinen Akteur geben, der etwas Schlechtes über den Langzeit-Masseur zu sagen hat. An die 500 Spieler lagen nach eigener Schätzung auf seiner Liege, unzählige Stunden tat Franz Augustin sein Bestes, um die Akteure frisch und fit zu halten.

Was Persönlichkeiten betrifft, ist der FC Mistelbach eine ganz besondere „Ausbildungsstätte“, denn Augustin wandelt auf den Spuren von Mutti und Vati.