Keine halben Sachen machen. Michael Pfabigan über das Sandstrand-Projekt am Mistelbacher Hauptplatz.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 11. Juni 2014 (08:14)
Entweder man zieht ein Projekt durch, oder man lässt es einfach. Bisher verfolgte man in Mistelbach, ging es um Projekte am Hauptplatz, dass man bei Gegenwind gern mal im konsensualen Wahn die Segel gestrichen wurden. Parkplätze dürfen nicht verloren gehen und beide Großparteien müssen dafür sein, lautete das Mistelbacher Dogma.

Seit es die Mistelbacher Marketing Gesellschaft MiMa gibt, ist das anders: Plötzlich kann der Parkplatz rund um die Dreifaltigkeit mit Sand befüllt und mit Großleinwand zu einer Strandbar, einem Mistel-Beach, werden. Plötzlich ist es kein Verhinderungsgrund für eine Veranstaltung, weil im nahen Schlössl zeitgleich Theater gespielt wird oder weil Mistelbacher Gastronomen selber WM-Public Viewing anbieten wollen.

Bisher blickten die Mistelbacher neidisch auf die Nachbarorte, weil sie die geilen Events hatten, während man am Hauptplatz in kleinkrämerischer Manier sich um die Peanuts zankte.
Danke MiMa, dass das Denken in kleinen Portionen der Vergangenheit angehört.