Ähnlich wie im Frühjahr. Über die heikle Situation beim SC Laa.

Von David Aichinger. Erstellt am 11. September 2019 (00:45)

Und täglich grüßt das Murmeltier ... – den SC Laa! Nicht nur wegen der fast identen Derbypleite in Neudorf wie im März. Auch wegen der fast identen Situation, die diese mit sich bringt. Wie im Frühjahr hält Laa auch jetzt zu Beginn der neuen Saison nach vier Runden bei nur einem Punkt. Ärgerlich, weil man höhere Ziele verfolgt und der Kaderumbruch im Sommer sicherstellen sollte, dass genau so etwas nicht mehr passiert.

Trainer Josef Gottwald hat also ein weiteres Mal die Aufgabe, sein Team aus der Misere zu führen. Wie es das letzte Mal gelungen ist, kann der Coach gar nicht so genau sagen. Nach einem fünften und sechsten Spiel ohne vollen Erfolg gewann sein Team plötzlich wieder– zumindest halbwegs regelmäßig.

Mutmacher für die aktuelle Lage gibt es: Alle vier Spiele verliefen knapp, ein positiverer Ausgang war stets im Bereich des Möglichen. Auch in der Tabelle ist man trotz Stotterstart nicht weit weg von vielen anderen Teams. Trotzdem muss die aktuelle Truppe möglichst bald zeigen, dass sie den nötigen Kampf in sich trägt, um zurückzuschlagen. Dem Team vom Frühjahr gelang das, es wurde am Ende noch Achter der Halbsaison. Das jetzige hat noch genug Zeit, eine ähnliche Wende hinzulegen. Mit jedem weiteren Misserfolg kann die aber auch schnell dahinlaufen ...