Ampel könnte Leben retten. Michael Pfabigan über die fehlende Ampel an der Poysdorfer Parisch-Kreuzung.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 21. September 2016 (03:08)

Wie dringend notwendig die Nordautobahn und die damit verbundene Verkehrsentlastung für die Stadt Poysdorf ist, zeigt der jüngste, tragische Fall: Eine Pensionistin wollte über die vom Stau verstopfte Straße B7 gehen, ein Lkw-Fahrer bemerkte die Frau nicht und fuhr sie nieder. Für sie kam jede Rettung zu spät.

Sie ist nicht das erste Opfer: Im Februar kam ein 74-jähriger Altruppersdorfer auf ähnliche Weise ums Leben, davor kostete der Verkehr schon einem Walterskirchner das Leben, im September 2015 verlor ein Schrattenberger bei genau so einem Unfall das Bein. Und 2013 wurden Schüler von einem Auto angefahren - übrigens beim selben Schutzweg, an dem sich jetzt der tödliche Unfall ereignete.

Die Lage für die Poysdorfer wird sich erst mit der Verkehrsfreigabe der A5 Ende 2017 dauerhaft verbessern. Eine Verkehrslösung mit Gesamtampelregelung an der fünfstrahligen Kreuzung ist nicht möglich.

Eine Fußgängerampel mit Druckknopf, wie bereits einmal angedacht, hätte zumindest bei diesem Unfall ein Leben gerettet.