Der Neue ist gar nicht so neu. Dominik Siml über die Neuwahlen beim FC Mistelbach.

Von Dominik Siml. Erstellt am 28. Februar 2018 (05:00)

Mistelbach musste – wohl aus der Not geboren – einen neuen Obmann wählen. Das scheidende Vereinsoberhaupt Andreas Bacher kann aus beruflichen Gründen nicht mehr den nötigen Zeitaufwand bringen, den diese Position verlangt. Beim FC Mistelbach gab es also Neuwahlen, Leopold Born löste Andreas Bacher ab. Da Born bereits im Vorstand tätig war – bislang als Kassier-Stellvertreter –, ist er eine logische Wahl: Warum jemand Neuen integrieren, wenn das vorhanden „Personal“ geeignet ist?

Born kennt als Vorstandsmitglied den Verein, die Abläufe, alle Mitwirkenden und das Rundherum. Langer Anlaufs- beziehungsweise Einschulungszeit bedarf er keiner. Ticken dürft Born ähnlich wie sein Vorgänger, betonte er doch gleich beim ersten Gespräch, dass alles so bleiben soll, wie es bisher war – vor allem, dass der FCM den Weg mit den jungen Akteuren aus der Umgebung weitergehen will.

Das funktionierte im Herbst blendend: Mistelbach integrierte nicht nur viele junge Talente, sondern zeigte mit Platz fünf auch, dass diese ihre Leistung auf dem Platz abrufen können. Momentan läuft es für das einstige Aushängeschild des Weinviertels also hervorragend, und das sollte auch nach den Neuwahlen so bleiben. Denn der Neue ist gar nicht so neu.