Ein Vorbild für viele andere. Über den Wolkersdorfer Markus Nowotny beim FC Marchfeld.

Von David Aichinger. Erstellt am 26. Februar 2020 (03:08)

Der Herbstmeistertitel des FC Marchfeld in der Regionalliga Ost hatte viele Gesichter. Trainer Carsten Jancker etwa, der seine Schützlinge zu wahren Mentalitätsmonstern formte. Oder Rene Kriwak, der nach einem missglückten Halbjahr in Stripfing im Sommer fast in Mistelbach landete, ehe er sich doch Mannsdorf/Groß-Enzersdorf anschloss und dort nicht nur Stammspieler, sondern mit sieben Toren auch zum aktuell besten Schützen des Teams wurde. Oder Verteidiger Markus Nowotny, der auch in jedem der 16 Spiele zum Einsatz kam.

Dabei hat der FCM mit Kapitän Bencun und Grozdic zwei Innenverteidiger, die für höhere Aufgaben berufen wären, und auch auf Nowotnys Alternativposition rechts hinten mit Strapajevic einen Top-Mann. Warum sich trotzdem immer ein Platz für Nowotny findet? Aus Mannsdorf hört man stets vom unbändigen Willen des Wolkersdor fers, dass er in jedem Training schiebt, schiebt und schiebt und einfach nicht aufgibt. Attribute, die ihn neben Zweikampfstärke und schnörkellosem Spiel auch auf dem Platz auszeichnen. Der 23-Jährige liebt, was er tut, und lässt dem Trainer gar keine andere Wahl.

Kurzum: Vom Talent her gibt es sicher bessere Regionalliga-Spieler, von Nowotnys Einstellung können sich aber viele andere eine Scheibe abschneiden.