Ein wichtiges Signal von oben. Über den FC Mistelbach und dessen Zukunft.

Von Dominik Siml. Erstellt am 15. Mai 2019 (01:00)

Mistelbach setzt mit Alfred Rötzer und Roman Mokesch in der nächsten Saison auf Altbewährtes und damit auch zeitgleich ein Zeichen. Die Arbeit des Trainerteams trägt – wenn auch langsam – Früchte, und das will der Vorstand sehen. Vergessen darf man „oben“ im Verein aber nicht, dass es dabei auch Rückschläge geben wird, denn fehlen ein, zwei Routiniers, wird’s wieder ganz schwierig.

Rötzer und Mokesch gelten nicht nur als Fachmänner, was Taktik und Fachwissen betrifft, sondern vor allem als empathische und verständnisvolle Trainer. Für Mistelbach ist die Vertragsverlängerung der Beiden wichtig, kennen sie doch die Mannschaft am besten und wissen genau, was sich der Vorstand vorstellt – nämlich den eingeschlagenen Weg weitergehen, die jungen Spieler einzubauen und dadurch auch Rückschläge hinzunehmen. Konstanz wird das Zauberwort sein, und die hat der FCM jetzt zumindest auf der Trainerbank. Rötzer und Mokesch sollen die Youngsters integrieren und dann auch innerhalb der Truppe für diese Konstanz sorgen.

Dass das Vorhaben in einer 2. Landesliga natürlich nicht einfach ist, sieht man in dieser Spielzeit. Gute Leistungen wechseln sich mit schwachen ab, der Jungspund-Weg bringt das aber mit sich.