Für Ort steht viel auf dem Spiel. über die Verkehrssituation in Drasenhofen.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 21. Juli 2021 (05:59)

Für die Drasenhofner ist die Situation bitter: Trotz Umfahrung schlagen viele Lenker erst wieder den Weg in die Ortschaft ein. Dabei sind die Einheimischen gebrannte Kinder; vor der Eröffnung der Umfahrungsstrecke, in die rund 55 Millionen Euro gesteckt wurden, donnerten täglich rund 1.800 Lkw durch den Ort.

Kein Wunder also, dass die Emotionen hochgehen und immer neue Baustellen auf der Umfahrung für Unmut sorgen.

Die Gemeinde geht für die Lösung dieses Problems den richtigen Weg, die BH wurde ebenso wie die Asfinag an den Tisch geholt. Dabei steht für Drasenhofen viel auf dem Spiel: Die Umfahrung sollte mehr Sicherheit und Lebensqualität bringen, man hoffte sogar auf ein Wachstum der Bevölkerung.

Ganz zu schweigen von besseren Immobilienpreisen und Vorteilen für die Wirtschaft. Was es also braucht, ist eine dauerhafte Lösung, um den Verkehr aus dem Ort zu verbannen – bevor die Gemeinde erneut unter die Räder gerät.