Schleife nach Wolkersdorf. Über die Zukunft der Schweinbarther Linie.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 15. Juli 2020 (03:53)

Ist die Schweinbarther Linie als Bahnverbindung sinnvoll oder ist es effizienter, Buslinien zu führen, die mit ihrer Linienführung mehr potenzielle Fahrgäste ansprechen können? Fakt ist: Um wirtschaftlich zu sein, müssen mindestens 2.000 Fahrgäste täglich mitfahren.

Bei einem hakt es in der Diskussion. Denn entscheidend für den Erfolg der Bahnverbindung wird es sein, wie diese Linie – wer immer sie auch betreiben mag – an das Schnellbahnnetz des VOR angebunden ist. Bleibt alles, wie es ist, sprich, die Züge fahren bis Obersdorf-Pillichsdorf und bieten dort nur Umsteigemöglichkeiten zu Bummelzügen, kann man sich das Wiederaufsperren der Linie auch sparen. Denn solange es keine Anbindung an die schnellen Züge Richtung Wien gibt, wird die Schweinbarther Linie ein Programm für Eisenbahnliebhaber bleiben.

Das Projekt Regionalbahn Schweinbarther Linie steht und fällt mit der Anbindungsschleife an den Bahnhof Wolkersdorf. Ohne die ist die Bahn wertlos.