Schönheit ist Gusto-Sache

über die Flächenwidmung für Sonnenkraftwerke im Gaweinstaler Freiland.

Erstellt am 24. November 2021 | 05:20

Gaweinstal ist die erste Gemeinde Mistelbachs, die im Freiland große Flächen für Sonnenkraftwerke umwidmet: Insgesamt 18 Hektar wurden vorerst beschlossen.

Im Gemeinderat wurde das Projekt heftig diskutiert, die Opposition war geschlossen dagegen. Was spricht dafür und was dagegen?

Die Bodenversiegelung ist gering, da unter den Anlagen Biodiversitätsflächen angebaut werden können, auch Schafzucht ist möglich.

Stichwort Landschaftsverschandelung: Sonnenkraftwerke sind zwar nicht so hoch wie Windräder, im Nahbereich sind die Reflexionen von den PV-Paneelen aber sicher zu sehen.

Flächenverbrauch: höher als bei Windrädern, dafür eine geringere Bodenverdichtung.

Entscheiden muss schlussendlich der Grundbesitzer, ob er Einnahmen aus der Ernte oder Mieteinnahmen von den Betreibern haben will.