Erstellt am 29. Dezember 2016, 05:00

von Michael Pfabigan

Selbst wissen, wohin es geht. Michael Pfabigan über den Prozess Mistelbacher Zentrum 2030++.

Wie war‘s denn die letzten Male? Teure Berater wurden beauftragt, Studien wurden erstellt und Pläne geschmiedet, wie sich das Zentrum Mistelbachs entwickeln soll – oder wie es entwickelt werden soll. Die Gemeinde zahlte und die Studien verschwanden in irgendwelchen Schreibtischladen.

Jetzt will die Gemeinde überlegen, wie sie und wie die Mistelbacher ihr Stadtzentrum 2030 haben wollen. Der neue Weg dabei: Es wird keine Berater, keine externen Experten geben, die Papiere für den Papiermüll produzieren. Die Visionen der Mistelbacher sollen von den entsprechenden Gemeinderatsausschüssen gesammelt und zu einem gemeinsamen Bild zusammengeführt werden.

Unprofessionelle Vorgangsweise? Keineswegs. Denn, bevor etwaige „Experten“ bezahlt werden, muss Mistelbach einmal wissen, wohin die Reise gehen soll. Denn Pläne, die nur Experten wollen, sind schon mehrfach in Mistelbach gescheitert. Und außer den Spesen ist nichts gewesen.