Verpflichtungen machen Sinn. Über den FC Mistelbach und die neuen Legionäre.

Von Dominik Siml. Erstellt am 10. Juli 2019 (01:00)

Der FC Mistelbach hat seine Hausaufgaben mit Sternchen gemacht. Nach den Abgängen von Ilic und Vrto – die beide ohne Diskussion über viel Qualität verfügen, jedoch immer wieder mal für Unruhe sorgten – hat der FCM nun alles in seiner Macht Stehende getan, um den Kader weiter zu verbessern.

Verbessern heißt natürlich in erster Linie auf dem Feld, aber auch menschlich wird die Truppe mit den Transfers reifen. Legionär Hesek hatte erst zwei Vereine in seiner gesamten Laufbahn, sucht keine Abenteuer und ist mit 29 Jahren ein gestandener Spieler. Kollege Tok ist ambitioniert und kreativ, beide wurde von Rötzer und Co. genau beobachtet und zum Training eingeladen, um sich ein Bild zu machen. Mehr absichern kann man sich nicht. Wenn die Sprachbarrieren überwunden sind, ist ihnen und dem Team viel zuzutrauen.

Dazu kommt mit Scheitz ein williger, körperlich starker Spieler, der die Liga kennt, und mit Hosp und Augustin zwei Akteure, die schon in Mistelbach waren, das Umfeld und den Großteil der Mitspieler kennen – da wird die Integrationszeit gegen Null gehen.

All das sind Gründe dafür, dass Mistelbach in der kommenden Saison die angestrebte Rangverbesserung gelingen wird, mit einem guten Start (im Derby gegen Wolkersdorf) und einem möglichen Lauf danach ist sogar mehr drin.