Mehr Interaktion wünschenswert. Über die Gesprächskultur zwischen Verband und Vereinen.

Von Dominik Siml. Erstellt am 18. November 2020 (00:15)

Das Coronavirus und seine Folgen werden im Amateurfußball noch lange zu spüren sein. Wie wenig man vorausplanen kann, sah man im Frühjahr, als die Saison vom Verband ohne Auf- und Absteiger abgebrochen wurde. Im Nachhinein betrachtet eine Entscheidung, die man nachvollziehen kann, denn Vereine wie z.B. Ebreichsdorf spielen jetzt in anderen Ligen, andere haben sich ganz aufgelöst. Nicht nur in Gaubitsch werden jetzt Stimmen laut, wie man sich besser verhalten hätte können. Auch FC-Marchfeld- II-Trainer Philip Haubner,

Gegner von Laa, Neudorf und Ladendorf in der Gebietsliga, brachte den Vorschlag der Einbindung der Vereine schon einige Male.

In Zeiten wie diesen ist es doch ein Leichtes, Umfragebögen an die Vereine auszusenden, diese mit ins Boot zu holen und sich ein Stimmungsbild zu machen. Die letzte Entscheidung bleibt ohnedies bei den NÖFV-Verantwortlichen.

Fakt ist: Alle zufriedenzustellen, wird nie möglich sein – auch in diesem Fall nicht. Mit der Kontaktaufnahme würde man den Vereinen aber das Gefühl geben, dass auf sie gehört wird.