Qualität setzt sich durch. über die Ausgangslage des SC Stronsdorf.

Von Dominik Siml. Erstellt am 04. Dezember 2019 (02:17)

Klar hätte der SC Stronsdorf im Herbst mehr Punkte machen können und sicher war man mit den Verletzungen vom Pech verfolgt – dennoch bleibt man im Lager des Tabellen-13. ruhig. Das ist auch berechtigt, denn wenn die verletzten Spieler nach und nach zurückkehren, hat man locker die Qualität, um die Liga zu halten. Außerdem verpasste man im Herbst mit sechs Remis (die meisten aller Vereine) auch oft das glücklichere Ende.

Zwei Faktoren sprechen für Stronsdorf und einen Mittelfeldplatz: Zum einen will man sich im Winter verstärken und neue Kräfte an Bord holen – vor allem der Offensive wird das guttun. Und zum anderen beträgt der Abstang auf den Fünften Leobendorf II nur magere sieben Punkte – das heißt, die halbe Liga ist befindet sich im Kampf um die Mittelfeldplätze. In den letzten Saisonen waren zwei zehnte Plätze das Schlechteste, was Stronsdorf vorzuweisen hatte, dazu gab’s unter anderem einen vierten Rang in der Vorsaison und einen sechsten Platz. Sogar die gute vierte
Platzierung aus dem Vorjahr ist mit einer starken Rückrunde noch möglich, wahrscheinlicher bzw. ziemlich sicher ist aber, dass der SCS wieder in der Mitte landet. Für einen Abstieg ist die Karic-Truppe einfach zu stark.