Nur personelle Lösung möglich. Über die schwarz-schwarze Trennung in Wolkersdorf.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 15. Mai 2019 (05:00)

Damit aus dem Team Wolkersdorf und der ÖVP wieder eine gemeinsame Partei wird, müsse sich in beiden Gruppierungen viel ändern, meint ein ÖVP-Gemeinderat, der seiner Alt-Bürgermeisterin insofern den Gehorsam verweigerte, als er seine bereits geleistete Mandatsverzichterklärung zurückzog und so etwaige von der ÖVP angestrebte Neuwahlen verhinderte.

Das zeugt grundsätzlich von Weitblick, denn damit verhinderte er ein weiteres Auseinanderdriften der beiden schwarzen Parteien.

Aber: Schnell wird die Aussöhnung nicht gehen - zu tief sind die Gräben.

Möglicherweise wechseln Gemeinderäte die Fronten. Wirklich zusammenfinden werden die beiden Volksparteien aber erst, wenn die Ursachen für die Abspaltung beseitigt sind. Und die sind personell in den Führungskadern zu suchen. Eine gemeinsame Zukunft wird es nur mit Gemeinderäten geben, die nicht schon die Trennung seit Jahren vorleben.