Aufgeben war keine Option. Dominik Siml über das Laaer Comeback im Spiel gegen Sierndorf.

Von Dominik Siml. Erstellt am 13. September 2017 (02:17)

Dass Standardsituationen im Fußball eine Waffe sein können, ist allseits bekannt. Wie sie der SC Laa am Freitag genutzt hat, ist jedoch besonders erwähnenswert. Die Schalkhammer-Mannen hätten bei idealer Chancenauswertung eine zweistellige Anzahl an Toren machen können – und das nur nach ruhenden Bällen. Immerhin dreimal klappte es tatsächlich. Das brachte den Sieg.

Der neutrale Beobachter kann sagen, Sierndorf hat sich nicht gut verhalten. Die andere Seite der Medaille ist, dass Laa nach Eckbällen und Freistößen zumeist die richtigen Entscheidungen trifft. Da ist schon richtig Qualität dahinter.

Erwähnenswert sind auch die Zeitpunkte der Tore zwei und drei: 78. und 83. Minute. Es gibt auch Mannschaften, die bei einem 2:1-Rückstand so spät nicht mehr den Glauben aufbringen, eine Schnittpartie noch zu drehen. Vor allem, wenn dir vor der Partie einer der stärksten Assistgeber (Olschnegger) und während der Partie dein erfahrenster Torjäger (Mikel) abhanden kommt und darüber hinaus auch die spielerische Leistung in den ersten 75 Minuten nicht die beste war. Laa zählt offenbar nicht zu diesen „Aufgebern“. Das könnte auch in Lan-genlebarn wichtig sein.