Der Grund ist doch völlig egal. Über den anhaltenden Erfolgslauf des SC Laa.

Von Dominik Siml. Erstellt am 23. Oktober 2019 (02:57)

Fußball und die – oft nicht zu verstehenden – Läufe. Wenn es einmal nicht rennt, verliert man Spiel um Spiel, der Ball klatscht vom Aluminium zurück ins Feld, anstatt im Netz zu zappeln und die Niederlagen drücken aufs Selbstvertrauen. Umgekehrt geht es aber genau so – nachzufragen beim SC Laa. Die Grenzstädter holten aus den letzten sechs Begegnungen 16 von 18 Zählern und sind neben Hohenau das formstärkste Team der Liga.

Eine Erklärung für den Erfolgslauf zu finden, ist schwierig, zumal mit Gottwald, Szagmeister und dem überragenden Filip nach und nach wichtige Akteure abhandenkamen. Augen scheinlich ist aber das, was Trainer Josef Gottwald auch immer betonte: In Laa blieb man auch nach dem Fehlstart ruhig. Die Standardsituationen wurden nach und nach besser und immer mehr zur Waffe, wenn es spielerisch einmal nicht läuft. Und klar ist auch: Mit jedem Sieg wachsen die Brust und das Selbstvertrauen.

Am Samstag kommen die noch ungeschlagenen Hohe nauer in die Thermenstadt. Der Erste ist also zu Gast beim Vierten. Nicht nur was die Tabelle betrifft, kann man ein Spitzenspiel erwarten. Auch die Auftritte der beiden Teams in den letzten Wochen machen Lust auf mehr. Laa braucht sich jedenfalls nicht zu verstecken.