Umbruch: Fluch oder Segen?. Dominik Siml über die Chancen die sich dem SC Laa bieten.

Von Dominik Siml. Erstellt am 27. Juni 2018 (02:36)

Blickt man auf die bisherigen Abgänge der Gebietsliga Nord/Nordwest liegt Laa dort, wo man am Ende der Vorsaison eigentlich sein wollte – nämlich ganz vorne. Die vielen Tapetenwechsel bedeuten automatisch einen großen Umbruch. Auch, wenn der wahrscheinlich nicht so geplant war. Die Verantwortlichen reagierten, konnten bis dato zumindest sechs neue Spieler an Land ziehen. Jetzt heißt es das Beste draus zu machen, denn so ein Umbruch kann auch immer eine Chance sein, etwas Neues, durchaus auch Gutes, auf die Beine zu stellen.

Anders herum: Läuft es nicht, kann es schnell ein böses Erwachen geben. Die Vorsaison hat nämlich wieder einmal gezeigt, dass gerade in dieser Liga jeder jeden schlagen kann. So genannte „leichte Gegner“ gibt es schon lange nicht mehr. Neo-Trainer Helmut Wimmer muss mit seiner komplett neu-formierten Mannschaft also vom Start weg konzentriert sein und auch abliefern. Gefragt dabei sind nicht nur die Neuzugänge, sondern auch die wenig Verbliebenen, die bereits Kampfmannschaftserfahrung haben.

Gelingt das, wird Laa – wie auch in der Vergangenheit des Öfteren – eine gute Rolle in der Gebietsliga spielen. Gelingt das allerdings nicht, kann man sich auch ganz schnell mit dem Abstieg konfrontiert fühlen.