Transporteure des guten Rufs. David Aichinger über die jüngsten Transfers der Mistelbacher Basketballer.

Von David Aichinger. Erstellt am 01. August 2018 (05:00)

Was haben Brünn und Skopje gemeinsam? In den letzten Tagen eine Verbindung zu Mistelbach. Im mazedonischen Skopje ist Mustangs Point Guard Paul Isbetcherian gerade der absolute Leader im U18-Nationalteam. Nach zwei Spielen mit je über 30 Punkten führt der Youngster, der vor einem Jahr aus Wien ins Weinviertel wechselte, noch dazu die Scorer-Liste der B-EM an (Stand Montag). Bevor er zum Turnier aufbrach, half er noch mit, U18-Teamkollegen Julian Alper (in Mazedonien allerdings nicht dabei, Anm.) nach Mistelbach zu locken. Und selbst bleibt er auch ein Mustang.

In Brünn, der tschechischen Heimatstadt von Michal Semerad, biss sich unterdessen der dortige A-Liga-Verein beim Werben um den Mistelbacher Legionär die Zähne aus. Klar, hätte Semerad nicht schon in Mistelbach unterschrieben gehabt, wäre er wohl gewechselt. Dass er nicht traurig darüber ist, bleiben zu „müssen“, sagt aber auch etwas aus. Seine Beziehung zum Verein ist bekanntlich top. Das gilt auch für die restlichen Tschechen, die ganz aktuell mit Michal Jedovnicky einen weiteren Legionär zu den Mustangs lockten. 22 Jahre, 1,94 Meter, A- und B-Liga-Erfahrung – der kann wohl helfen.

Das Beste daran: Mistelbach muss oft gar nicht groß suchen. Die aktuellen Spieler sind Transporteure des guten Rufs.