Wahlkampf schlägt alles. Über thematisches Festhalten an den proLAA-Ideen.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 27. November 2019 (03:42)

In den sozialen Medien bedauert die Oppositionspartei proLAA, dass in Laa in dieser Wintersaison noch nicht eisgelaufen werden kann, kritisiert den Bau des Hochzeitssaales in der Burg und mutmaßt, dass dessen Eröffnung an diesem Wochenende mit der anstehenden Gemeinderatswahl zu tun hat.

Gut: Das Versprechen, dass Eislaufen in der Burg „fix umgesetzt (wird), wenn proLAA 2020 Regierungsverantwortung bekommt“ – wie es auf der Homepage der Bürgerliste zu lesen ist –, hat möglicherweise auch etwas mit Wahlkampf zu tun.

Und es erklärt das Zögern von proLAA-Gemeinderat Roland Schmid, den Plänen aller anderen Laaer Parteien zuzustimmen, auch wenn er Eislaufen am Stadtplatz durchaus für sinnvoll halten würde. Denn damit würde er ja der eigenen Parteichefin Isabella Zins in den Rücken fallen, die jetzt schon Projekte verspricht, die sie als neue Bürgermeisterin umsetzen will. Die Bürgerliste ist im Wahlkampfmodus, da darf keine Realpolitik die Pläne stören.