Wissen besser als nur glauben. Über den Andrang bei den Corona-Teststraßen.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 03. Februar 2021 (04:02)

Wir stecken im dritten harten Lockdown, was am 8. Februar tatsächlich aufsperrt, ist fraglich und in Wien wird gegen die Coronamaßnahmen demonstriert. Und trotzdem strömen die Weinviertler zu den Antigen-Teststraßen, um zu erfahren, ob sie eh negativ sind. Die meisten sind es auch, in der ersten Woche der permanenten Coronateststraßen in Mistelbach, Laa, Poysdorf und Wolkersdorf hielten sich die positiven Testergebnisse in Grenzen.

Warum? Weil die testen gehen, die sich an die Coronaeinschränkungen halten, die sichergehen wollen, dass sie ihr Umfeld nicht anstecken. Manche wollen sich freitesten, um Angehörige besuchen zu können, manche Firmen schicken Mitarbeiter vorsorglich zum Check, um zu wissen, dass sie keine Gefahr für Kunden sind.

Und die anderen? Die glauben eh zu wissen, dass sie das Virus nicht in sich tragen. Wozu sich also testen lassen?

Trotzdem: Im Falle einer Pandemie ist wissen immer noch besser als glauben.