Erstellt am 08. Mai 2012, 00:00

„Zünglein“ als Zwischenziel. Hurra, sie leben noch. Der SC Laa/Thaya hat in der Gebietsliga Nord/ Nordwest auf die Siegerstraße zurückgefunden. Mit vier überzeugenden Siegen am Stück (Torverhältnis 15:1!) sind die Grenzstädter auf Rang sechs vorgerückt. Der Rückstand auf Rang vier ist kleiner als der Vorsprung auf die Abstiegszone. Von Sorgenfalten ist keine Spur mehr.

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Hurra, sie leben noch. Der SC Laa/Thaya hat in der Gebietsliga Nord/ Nordwest auf die Siegerstraße zurückgefunden. Mit vier überzeugenden Siegen am Stück (Torverhältnis 15:1!) sind die Grenzstädter auf Rang sechs vorgerückt. Der Rückstand auf Rang vier ist kleiner als der Vorsprung auf die Abstiegszone. Von Sorgenfalten ist keine Spur mehr. In der ersten Saisonhälfte sah das noch ganz anders aus. Laa war nach einer starken Spielzeit 2010/11 ein Titelkandidat. Noch mehr, als man es schaffte, den ehemaligen, tschechischen Nationalspieler Miroslav Baranek (damals 37), der einst beim 1. FC Köln kickte, zu verpflichten. Der wurde das beste Beispiel dafür, dass Namen nicht immer halten, was sie versprechen. Nach acht enttäuschenden Auftritten war das Kapitel Laa für Baranek erledigt, statt im Titelkampf stand Laa zur Saisonhälfte in jenem gegen den Abstieg.

In der Wintertransferzeit holte man wieder bekannte Namen. Diesmal mit Erfolg. Nach anfänglichen Rückrunden-Schwierigkeiten ist Laa nun endlich in Schuss. Und könnte doch noch in den Titelkampf eingreifen, wenn es am Freitag Tabellenführer Leopoldsdorf schlägt. Das „Zünglein an der Waage“ zu sein, ist immerhin ein kleiner Trost. Insgeheim wird Laa aber bereits an die kommende Saison denken. Setzt es die begonnene Serie bis zum Saisonende fort, ist es Titelkandidat - wieder einmal.

ta.neon@regnihcia.d