Bullendorf: Der Maistrich zählt die Schlaglöcher. In der Walpurgisnacht war die Jugend von Bullendorf fleißig, als sie der Tradition des „Maistrichs“ huldigte. Die Bullendorfer staunten, als sie am Morgen des 1. Mai die markierten Schlaglöcher und die Bezeichnung „Schlaglochallee“ auf der Lundenburgerstraße sahen. Bald stellte sich aber heraus, dass es ein Maistrich der neuen Art war.

Von Gerhard Brey. Erstellt am 04. Mai 2021 (06:27)

Waren es früher die geheimen Beziehungen, die markiert wurden, so markierte die Bullendorfer Jugend die Schlaglöcher auf der Straße. Insgesamt sind es 332 Löcher, die so auf der „Schlaglochallee“ gekennzeichnet wurden. Der Wunsch nach Sanierung ist jedenfalls brennend.

Bürgermeister Josef Tatzber dazu befragt: „Die B47 ist eine Landesstraße und damit in Verantwortung – vor allem was die Finanzierung betrifft – des Landes. Mit der Errichtung der Weinviertelautobahn (A5) sind im Umfeld natürlich jede Menge Neu-, Sanierungs- und sogar Neubauten angeschlossener Zubringerstraßen notwendig geworden. So gibt es für die Lundenburgerstraße (B47) auch ein Konzept, das eine Neuplanung vorsieht“.