Lagerhaus: Aus für den Shop

Erstellt am 03. August 2022 | 05:58
Lesezeit: 2 Min
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Foto: RLH Hollabrunn-Horn
Das Lagerhaus Kreuzstetten legt seinen Fokus nun auf Erntebetrieb. „Man muss sich anpassen“, erklärt Obmann Adolf Mechtler.
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Seit 1. August wird das Lagerhaus Kreuzstetten nur noch als Erntebetrieb geführt. Es falle der Fusionierung zum Opfer, beschwert sich ein Niederkreuzstettner. Zugesperrt werde offenbar trotz positiver Jahresabschlüsse und guter Arbeit des Filialleiters, kritisiert er.

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Adolf Mechtler ist Obmann des Lagerhauses Weinviertel Mitte.
Foto: NÖN-Archiv

„Das war eine klare Entscheidung, weil der Betrieb gut geführt werden soll“, sagt der Obmann des Lagerhauses Weinviertel Mitte Adolf Mechtler. Für die Mitglieder ändere sich dadurch nichts. Das Geschäft mit Getränken und mehr fällt allerdings weg, „man muss sich anpassen!“ Alle Bedarfsartikel sind in der Filiale Ladendorf zu bekommen, für Treibstoffe, Heizöl und Pellets ist Mistelbach zuständig.

Als „erster Eigentümervertreter eines florierenden Betriebes mit rund 550 Mitarbeitern“, weist Mechtler darauf hin, dass es einen drastischen Strukturwandel in der Landwirtschaft gegeben habe. 1995 gab es im Bezirk rund 4.500 Betriebe, aktuell sind es rund 1.300.

Der Hinweis, die Schließung sei die Folge der Fusion, bezeichnet Mechtler als blanken Unsinn. Mit einer Kleinfiliale, noch dazu weit weg vom Gebiet des Fusionspartners Poysdorf/Zistersdorf habe dies nichts zu tun.

Die Filialen in Kreuzstetten und Wolfpassing werden laut Mechtler für die Übernahme der Ernte, für Düngerausgabe und für Pflanzenschutzausgabe weiter genutzt. Somit werde die ursächliche Aufgabe der Genossenschaft weiterhin bestmöglich wahrgenommen.

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