Kronberg: Pension oder Irrenhaus?. Was macht man, wenn man Geld für die Gründung seines bioveganenen Sexshops braucht? Richtig, man knöpft das Geld dem reichen Onkel aus der Provinz ab: Die Kronberger Theaterspieler zeigen bei ihrer spritzigen Version von „Pension Schöller“, wie das geht. Am Pfingstsonntag war Premiere.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 10. Juni 2019 (14:32)

In Kronberg ist die Zeit nicht im Entstehungsjahr des Stücks 1890 stehen geblieben: Ladislaus Robitschek schickt keine Telegramme, sonder SMS, der Weltenbummler ist mehr ein Jetset-Poyboy mit Leo-Print als als ein Großwildjäger und der verrückte Major kennt auch diverse Ibiza-Videos. „Glock, Glock!“

Stephan Witzlinger inszeniert mit neun Schauspielern das Stück indem er einige Rollen zu einer zusammenzog - und das gelungen, beim Text gab es nur notwendige Anpassungen.

Fazit: Ein Klassiker, spritzig und neu mit tollen Schauspielern erzählt.

Die detaillierte Theaterkritik gibt's in der Mistelbacher NÖN oder im ePaper.

  • Weitere Vorstellungen: 15., 21. 28. Juni, 5., 13. Juli, jeweils 20 Uhr auf der Open Air-Bühne im Josef Kraus-Park.
  • Karten: Tickets online bei www.ticketjet.com oder telefonisch unter ( 0664 325 92 81
  • Infos zum Theater und zum weiteren Kutlur-im-Park-Programm: www.kulturimpark.at