Doppelt so teuer. 30.000 statt ursprünglich 15.000 kostet die Freiluftgalerie. ÖVP und SPÖ beschlossen zusätzliche Kosten.

Von Ingrid Fröschl-Wendt. Erstellt am 10. September 2014 (08:42)
NOEN, Ingrid Fröschl-Wendt
Die neue Freiluftgalerie soll zur Attraktion von Laa werden. Aber um welchen Preis? Hier die „Ballerina della Luna“ von Peter H. Wiener.
Am Vorabend der großen Eröffnung der Freiluft-Galerie wurde im Gemeinderat noch heftig über die Kosten gestritten. Sie hätten sich verzehnfacht, schimpfte die Opposition, als die Stadtregierung die Bedeckung von weiteren 15.000 Euro beschließen wollte. Am Anfang sei nur von den 3.000 Euro für die Kuratorin die Rede gewesen.

Dass das Projekt nun schlussendlich 30.000 Euro kostet, habe man nur scheibchenweise erfahren. In Zukunft möchte ProLaa die Gesamtkosten bereits vor Beginn eines Projektes präsentiert bekommen. Stimmt nicht, sagte die ÖVP. Außer dem Kuratoren-Honorar habe man von Anfang an gesagt, dass die Stadt auch den Transport und die Aufstellung der Kunstwerke übernehmen werde.

Förderung soll  Kosten halbieren

Und auch, wenn das der Bauhof übernähme, würden Kosten für das Projekt anfallen. Nur über die Höhe habe man zu diesem Zeitpunkt noch nichts sagen können. Aber schon damals sei man von 15.000 Euro Gesamtkosten ausgegangen.

Da der städtische Bauhof aber mit Arbeit überlastet ist, habe man den Auftrag schließlich der Laaer Firma Thornton übergeben, die Erfahrung mit derartigen Arbeiten habe. Eine Entscheidung, die sich rückwirkend als positiv herausstellte, schließlich würde die professionelle Aufstellung eine Garantie beinhalten.

Durch die Auslagerung der Arbeit könne man außerdem nun die Kosten zur Förderung einreichen, die man sich in der Höhe von 50 Prozent erwartet. Das heißt, die Stadtgemeinde hätte zu guter Letzt ohnehin nur für rund 15.000 Euro aufzukommen. Nur mit den Stimmen von ÖVP und SPÖ wurde der Bedeckung der zusätzlichen Kosten schließlich zugestimmt. Die Freiluftgalerie wurde tags darauf eröffnet.